Reisebericht: Besuch bei La Sportiva (Stava Mountain Race)

Reisebericht: Besuch bei La Sportiva (Stava Mountain Race)

Einige Teamathleten folgten der Einladung von Teamsponsor La Sportiva für's Stava Mountain Race (Val di Fiemme). Danke für den interessanten Bericht an Bernd Zwinger.

Stava Mountain Race – wenn die Beine einfach nicht wollen!

Zusammen mit Kollegen aus dem La Sportiva mountain attack team machten wir uns letztes Wochende auf den Weg ins wunderschöne Val di Fiemme, um beim Stava Mountain Race an den Start zu gehen. Das Skyrace mit Start und Ziel in Tesero ist gerade mal einen Steinwurf von der La Sportiva Zentrale entfernt, und somit eine passende Gelegenheit, unseren italienischen Freunden wieder mal einen Familienbesuch abzustatten.

Am frühen Abend in Tesero angekommen, ging es umgehend zum kulinarischen Highlight – der Pastaparty. So viel sei verraten, mit einer Portion dieser Köstlichkeiten gab sich keiner von uns zufrieden. Dem Streckenbriefing für die beiden Läufe, dem “Verticale del Cornon” (5,05km; 1080+) und dem Stava Mountain Race (25km; 2125+), folgte die herzliche Vorstellung der Favoriten. Dabei lies es sich Massimo Dondio (Rennleiter & La Sportiva Athletenbetreuer) auch nicht nehmen, die Abordnung aus Salzburg entsprechend vorzustellen ;)

Bei Kaiserwetter fiel am Sonntag morgen um 08:00 Uhr der Startschuss für das “Verticale del Cornon”, welches Philip Götsch nach gerade mal 44 Minuten für sich entscheiden konnte. Francesca Rossi holte sich nach 54 Minuten den Sieg bei den Damen. Die Teamkollegen Thomas Riedlsperger, Roland Kurz bzw. Verena Hofmann schlugen sich am extrem steilen vertikalen Kilometer ganz passabel, mussten aber die starke Konkurrenz der Italiener neidlos anerkennen.

Eine Stunde später durfte ich dann auch endlich gemeinsam mit meinen weiteren Kollegen Stefan Lindseder, Andi Jank, Bernhard Reich im Rahmen des 25km Skyraces an die Arbeit. Der erste, extrem steile 1000hm Anstieg folgte der Strecke des “Verticale del Cornon”. Dem starken Starterfeld sei Dank, ging’s gleich ordentlich zur Sache, ehe sich eine “schnelle, lange Teilnehmerschnur” bildete.

Konnte ich bergauf noch “einigermaßen” mithalten, musste ich bergab im Downhill – eigentlich eines meiner Spezialgebiete – den Strapazen des Mozart Senic55 Tribut zollen. Es ging GAR NICHTS! Ich hatte zwar keine Schmerzen bzw. keinen Muskelkater mehr, aber es fehlte die notwendige Spritzigkeit, um im unwegsamen Gelände weiterzukommen. Schnell musste eine Entscheidung her! Aufgeben, und mit den Kollegen des Uphills gemütlich zurück Richtung Ziel wandern, oder den Event als langen Trainingslauf sehen? Die Wahl fiel, dank dem traumhaften Panorama, und der lässigen Trails logischer Weise auf zweiteres. So durfte ich endlich auch mal die Landschaft genießen, auf Gipfeln und Labestationen ausgedehnt stehen bleiben und mal langsamer machen. Gemeinsam mit Teamkollege Berni Reich, der seinen allerersten Trailrunning Event (!!!) souverän absolvierte, liefen wir nach 3:18h – gut eine Stunde nach Sieger Tadei Pivk – ein. Elisa Sortini sorgte nach 2:55h ebenfalls für einen italienischen Sieg.

Hervorragend geschlagen haben sich auch Stefan Lindseder (2:47h; 26.) und Andi Jank (2:50h; 28.), wobei mir unser Top-Marathon-Läufer Stefan eben versichert hat, dass er dank der Downhills auch nach zwei Tagen noch nicht ordentlich gehen kann ;)

Fazit: Toller Event, traumhafte Trails, lässiges TEAM, und ich MUSS mit GUTEN BEINEN WIEDER KOMMEN.

Quelle: Bernd Zwinger (querdenken.at)

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