Starke Leistung von Patrick Konrad auf der 9. Etappe des Giro d'Italia

Starke Leistung von Patrick Konrad auf der 9. Etappe des Giro d'Italia

Nach der flachen Etappe ging es bei der 9. Etappe wieder in die Berge. Die 208 km lange Strecke von San Salvo nach Roccaraso ging über vier kategorisierte Anstiege und umfasste mehr als 4,000 Höhenmeter, also eine Etappe wo man mit Verschiebungen im Gesamtklassement rechnen konnte. 

Alle frühen Attacken wurden neutralisiert bis sich letztlich acht Fahrer vom Peloton lösen konnten. Das Feld ließ die Spitzenreiter gewähren und der Abstand blieb über lange Zeit bei rund sechs Minuten konstant. Als Trek-Segafredo 26 km bis zum Ziel im vorletzten Anstieg das Tempo erhöhte, fielen viele Fahrer zurück, doch es gelang Patrick Konrad und Rafal Majka im reduzierten Feld zu bleiben. Die Gruppe der Führenden fiel auf dem letzten steilen Anstieg auseinander und nur noch R. Guerreiro und J. Castroviejo blieben an der Spitze des Renngeschehens. 

Als Guerreiro auf den letzten 200m attackierte konnte sein spanischer Kontrahent nicht kontern und er holte den Sieg. Rafal Majka und Patrick Konrad überquerten die Ziellinie auf dem 11. bzw. 12. Platz. Es gelang dem Österreicher damit einen Platz auf den 8. Rang in der Gesamtwertung aufzurücken, während sein polnischer Teamkollege auf dem 10. Platz verbleibt.

Ergebnis

  1. R Guerreiro               5:41:20
  2. J. Castroviejo                + 0:08
  3. M. Bjerg                         + 0:58
  4. R. Majka                        + 1:41
  5. P. Konrad                       +1:41

 

Reaktionen im Ziel

„Es war eine sehr harte Etappe und auch sehr kalt. Unser Plan war es, sicher ins Ziel zu kommen und keine Zeit in der Gesamtwertung zu verlieren. Rafal und ich überquerten die Ziellinie zusammen in einer guten Position, und wir können mit unserem Tag sehr zufrieden sein." - Patrick Konrad

„Patrick und Rafal haben nicht nur die sehr schwierigen Bedingungen bezwungen, sondern es auch geschafft, einige Sekunden in der Gesamtwertung gut zu machen. Es hat fast den ganzen Tag geregnet und im Ziel waren es nur 9 Grad. Das verbleibende Spitzenduo bestand aus starken Kletterern und konnte so bis zum Ende die Führung beibehalten. Wir haben heute keine besondere Initiative ergriffen, denn unser eigenes Ziel war es, unsere GC-Fahrer zu schützen und sie gut ins Ziel zu bringen. Wir werden morgen einen wohlverdienten Ruhetag haben, und ich glaube, dass wir nach diesem ersten Teil des Giros unsere Ziele noch erreichen können. Wir sind mit unseren GC-Fahrern auf dem richtigen Weg, beide sind nach neun Etappen unter den Top 10. Peter erzielte drei zweite Plätze, und wir hoffen, dass ein Etappensieg in greifbare Nähe rückt. Der Kampf um das Punktetrikot ist auch noch nicht zu Ende. Die letzte Woche wird sehr schwer, und wir werden alles versuchen, dass wir diese gut überstehen. Es ist schade, dass Patrick Gamper, ein junger und motivierter Fahrer, diese Woche den Giro verlassen musste und wir wünschen ihm gute Besserung." - Jens Zemke, Sportlicher Leiter

 

Quelle / Photo Credit: © BORA - hansgrohe / Bettinophoto

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